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29.06.2018, 11:31 Uhr

Pressemitteilung: Junge Union Witten verstärkt Bemühungen für ein Natufreibad an der Ruhr

Witten. Mit vereinten Kräften endlich zum Natufreibad: am 20.06.18 stellte die JU Witten über die Fraktion der CDU eine weitere Anfrage. Mit dieser sollen bestimmte Punkte geklärt werden- konkret: Wieso kann in Essen geplanscht werden- in Witten aber nicht?

Baden in der Ruhr- in Witten noch verboten. (Bild: wdr.de)
Sommer, Sonne, Sonnenschein- angenehme 30 Grad. Bei diesem Wetter gibt es für viele Wittener nichts schöneres, als eine Abkühlung im frischen Nass in der Ruhr- auch wenn dies aktuell noch strengstens verboten ist.
Geht man jedoch nach Bommern zur Uferstraße, so sieht die Realität ganz anders aus. „Dort herrschen an jedem sonnenreichen Tag freibadähnliche Zustände!“, so JU-Vorsitzender Jan Herbrechter.

Genau aus diesem Grund setzt sich die Junge Union Witten schon seit Jahren für die Legalisierung des Badens in der Ruhr ein und stellte so am 20.06., durch die CDU-Fraktion, eine Anfrage an die Verwaltung. Dabei bezog man sich auf eine Antwort der Stadt vom 26.01.18, in welcher viele Fragen offen blieben.

Konkret: Für eine Einrichtung als Badestelle müssen im Vorfeld regelmäßig Daten zur Gewässergüte gewonnen werden- wurde damit, von Seiten der Stadt, bereits begonnen?

In Essen gibt es bereits eine Badestelle am Baldeneysee. Hier wird durch ein sogenanntes Frühwarnsystem täglich geprüft, ob das Schwimmen aufgrund des aktuellen Gewässerzustandes möglich ist. Wie kann nun ein solches Frühwarnsystem in Witten eingerichtet werden und wie viel würde es kosten?

Des Weiteren wurde gefragt, ob die Wasserqualität nicht direkt vom Verbundwasserwerk Witten überprüft werden könnte und ob man sich bereits, zur Überwachung oder Unterhaltung der Badestelle mit möglichen Kooperationspartnern auseinandergesetzt habe.

„Die Verwaltung ist irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass die Badestelle tägliches Baden ermöglichen solle- dies ist aber überhaupt nicht gewollt. Eine temporäre Nutzung für den Badebetrieb ist vollkommen ausreichend. Wenn die Wasserqualität das Schwimmen nicht zulässt, dann geht es halt nicht.“, so Jan Herbrechter. Er warnt: „Wir sollten nun endlich einmal alles daran setzten, dieses Vorhaben, welches auch im Koalitionsvertrag des Bürgerbündnisses steht, umzusetzen. Essen hat uns bereits überholt und andere Städte sind auf dem Vormarsch.

Die Jugendorganisation der CDU hofft auf eine baldige Rückmeldung der Verwaltung.

Die Anfrage ist unter folgender Adresse nachzulesen: http://www.cdu-fraktion-witten.de/detailansicht_kultur/?no_cache=1&tx_ttnews%5Byear%5D=2018&tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&tx_ttnews%5Bday%5D=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=805